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Tagung : global, areal, lokal : spontane Oralität
Publié le 2. November 2026 – Mis à jour le 2. November 2026
du 3. Dezember 2026 au 5. Dezember 2026 Toulouse
In der zeitgenössischen Sprachforschung ist die Untersuchung der gesprochenen Sprache ein dynamisches Feld, dessen theoretische und methodologische Grundlagen von verschiedenen wissenschaftlichen Traditionen beeinflusst werden, die oft in spezifischen sprachlichen und kulturellen Kontexten verankert sind. Diese Vielfalt zeigt sich in der Fülle von Arbeiten, Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Veranstaltungen, die sich mit der Beschreibung der gesprochenen Sprache befassen und auf eine Vielzahl von methodischen und theoretischen Ansätzen zurückgreifen. Diese internationale Tagung knüpft an Überlegungen an, die während zweier Workshops in Toulouse (2022) und Poitiers (2023) angestellt wurden, welche sich mit der Linguistik und Didaktik des spontanen mündlichen Sprachgebrauchs im französischsprachigen Europa befassten. Die Beiträge zu diesen Veranstaltungen wurden in einer Sonderausgabe der Cahiers d’Études Germaniques (Nr. 89) veröffentlicht. Die in 2026 anstehende Tagung in Toulouse, die von drei französischen Universitäten und Forschungsgruppen (Toulouse, Poitiers, Pau) und einer italienischen Universität (Siena) gemeinsam getragen wird, stärkt die epistemologische Dimension des Projekts und fügt sich in eine regionale und internationale Dynamik ein.
Ziel dieser wissenschaftlichen Veranstaltung ist es, einen Vergleich der Ansätze zur Analyse der gesprochenen Sprache auf verschiedenen Ebenen (global, areal und lokal) innerhalb von vier großen europäischen Sprachräumen (französischsprachig, deutschsprachig, englischsprachig und italienischsprachig) zu erstellen. Diese Tagung zielt darauf ab, die gegenseitigen Einflüsse, Anpassungen und sogar Widerstände zu untersuchen, welche die bedeutenden Theorien zur Analyse gesprochener Sprache, oft angelsächsischer Herkunft, in den europäischen Wissenschaftskulturen hervorrufen (ohne andere Ansätze auszuschließen, werden wir uns hauptsächlich auf die Konversationsanalyse / Interaktionale Linguistik, die Variations-/Varietätenlinguistik sowie Variationist Sociolinguistics und die Diskursanalyse konzentrieren).
Ziel dieser wissenschaftlichen Veranstaltung ist es, einen Vergleich der Ansätze zur Analyse der gesprochenen Sprache auf verschiedenen Ebenen (global, areal und lokal) innerhalb von vier großen europäischen Sprachräumen (französischsprachig, deutschsprachig, englischsprachig und italienischsprachig) zu erstellen. Diese Tagung zielt darauf ab, die gegenseitigen Einflüsse, Anpassungen und sogar Widerstände zu untersuchen, welche die bedeutenden Theorien zur Analyse gesprochener Sprache, oft angelsächsischer Herkunft, in den europäischen Wissenschaftskulturen hervorrufen (ohne andere Ansätze auszuschließen, werden wir uns hauptsächlich auf die Konversationsanalyse / Interaktionale Linguistik, die Variations-/Varietätenlinguistik sowie Variationist Sociolinguistics und die Diskursanalyse konzentrieren).
Partenaires :
Organisiert von :
Liubov Patrukhina (MCF, Université Toulouse – Jean Jaurès, CREG, France)
Jeanne Vigneron-Bosbach (MCF, Université de Poitiers, FoReLLIS, France)
Laurie Dekhissi (MCF, Université de Poitiers, FoReLLIS, France)
Florine Berthe (MCF, Université de Pau et des Pays de l’Adour, ALTER, France)
Nicolò Calpestrati (Ricercatore Tenure Track, Università per Stranieri di Siena, Italia)
Liubov Patrukhina (MCF, Université Toulouse – Jean Jaurès, CREG, France)
Jeanne Vigneron-Bosbach (MCF, Université de Poitiers, FoReLLIS, France)
Laurie Dekhissi (MCF, Université de Poitiers, FoReLLIS, France)
Florine Berthe (MCF, Université de Pau et des Pays de l’Adour, ALTER, France)
Nicolò Calpestrati (Ricercatore Tenure Track, Università per Stranieri di Siena, Italia)