Laure GALLOUET

Doktor

Coordonnées

Thèmes de recherche

- Neutralität / Neutralité
- Außenpolitik und Diplomatie / Politique étrangère et diplomatie
- Zweite Republik Österreich / Seconde République d’Autriche

Activités / CV


Immatrikulationsjahr:
2015-2016

Dissertation: Eine Neutralitätspolitik? Sicherheits- und Verteidigungsstrategien der Zweiten Republik Österreich seit 1955

Betreuer: Jacques Lajarrige

Dissertationsprojekt :
Die zehn ersten Jahre der Zweiten Republik Österreich, die am 27. April 1945 ausgerufen wurde, wurden durch die Teilung und die Besetzung ihres Territoriums geprägt. Die Alliierten einigten sich erst am 15. Mai 1955 und unterschrieben gemeinsam mit Österreich den Staatsvertrag. Das Verfassungsgesetz über die immerwährende Neutralität Österreichs (26. Oktober 1955) wurde eines der ersten Gesetze, die nach dem Staatsvertrag vom Parlament verabschiedet wurden.

Die Neutralität Österreichs ist aber in erster Linie im Rahmen des Kalten Krieges zu betrachten. Österreich entschied sich dafür, als „Brücke“ zwischen Osten und Westen zu gelten. In den 1970er Jahren entwickelte die Zweite Republik eine „aktive Neutralitätspolitik“, die u.a. von Bruno Kreisky gefördert wurde. Dieser neutrale Staat trat internationalen Organisationen bei und wurde sogar 1995 Mitglied der Europäischen Union.

Die Neutralität gilt als eines der Hauptelemente der Zweiten Republik Österreich, aber auch als Erinnerungsort und Bestandteil der österreichischen Identität. Eine Veränderung des Denkens und des Ausübens der Neutralität Österreichs ist seit 1955 nicht zu übersehen, deshalb könnte es angemessen sein, über Politiken der Neutralität zu sprechen. Die historische Entwicklung, der globale Rahmen und verschiedene Akteure sind in diesem Sinne zu berücksichtigen.

Lebenslauf

 

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